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predigten-2018:2018-12-24 [2018/12/22 19:20] (aktuell)
michael angelegt
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 +===== Predigtgedanken,​ 24.12.2018 (Heiliger Abend) =====
 +{{:​predigten-2016:​messner120x150.jpg?​nolink&​120x150 |Pfarrer Meßner}}
 +Liebe Mitchristen!
 +
 +In diesen Stunden sind die Kirchenglocken in unseren Dörfern und in unseren Städten regelmäßig zu hören und in diesen Tagen feiern rund 2,4 Milliarden Christen auf dieser Erde das Weihnachtsfest.
 +Die Christmette ist immer noch sehr beliebt und viele Christen machen sich heute Abend auf den Weg, um wie sie, an der Feier in der Kirche teilzunehmen.
 +Auch unsere Kirchenglocken haben uns in die Kirche gerufen.
 +Und eben haben wir die frohe Botschaft aus der Bibel gehört: „Gott ist ein Mensch geworden!“
 +
 +Wir hören nicht nur von ihm, wir können uns dieses Ereignis, das ja wirklich stattgefunden hat, in unseren Krippen anschauen.
 +„Gott wird Mensch“, er ruft uns in seine Nähe, er ruft uns zu sich, damit wir die Gemeinschaft mit ihm pflegen, sie leben, an ihn denken, ihm danke sagen!
 +Weihnachten führt uns auf eine neue Weise zur Liebe Gottes zurück. ​
 +
 +Diese Liebe Gottes ist Ursache unseres Lebens und in Jesus Christus ist die Liebe Gottes Mensch geworden. ​
 +Wir gehören als Getaufte zur Familie Gottes, aber es liegt an jedem für sich, ob er diese Botschaft lebt, Jesus in der Kirche aufsucht oder keine Zeit für ihn hat.
 +Weihnachten sagt uns, dass Gott eine Heimat unter uns Menschen sucht, dass er Mensch wird, um uns durch dieses Leben hindurch den Weg zum himmlischen Vater, eben in den Himmel zu zeigen.
 +
 +Der Name Jesus heißt übersetzt: „Gott schenkt Heil.“
 +Wo wir uns aufmachen um ihn zu besuchen, wo wir ihn in seinem Haus, der Kirche, Zeit schenken, also für ihn da sind, da wir er uns segnen und behüten. ​
 +Ich bin Gott nicht gleichgültig,​ auch wenn er heute vielen gleichgültig geworden ist.
 +Er ist gekommen um uns zu zeigen, dass seine Heilsgeschichte immer auch eine Liebesgeschichte an uns ist: „Seine Menschwerdung gilt allein uns!“ ​
 +„Du Kind in der Krippe, ​
 +  * zeige mir, wer du bist!
 +  * Rühre mein Herz an!
 +  * Rüttle mich auf!
 +  * Lass mich nicht abgestumpft an dir vorbeigehen!
 +  * Lass mich erkennen, wer du bist!
 +  * Lass mich erahnen, was du für mich empfindest!“
 +
 +Brauchen wir heute nicht einen starken Gott, einer der es allen einmal so richtig zeigt, zeigt wo´s lang geht, einen Superstar, der allen beweist, was er kann?
 +Er aber macht sich ganz klein, wirkt schwach und angreifbar, aber warum?
 +Weil er geliebt werden will!
 +
 +Und er weiß, dass wir Menschen, mit kleinen, schwachen und angreifbaren Menschen Mitleid haben und Mitgefühl, was uns liebensfähig macht.
 +Das Attraktive am Christentum ist Christus selber, ist dieses Kind in der Krippe!
 +Je mehr ich mich von ihm her verstehe, auf sein Wort höre, ihn anbete, nach seiner Weisung handeln und seine Gebote halten, werden ich auch von seiner Liebe angezogen, fühle mich von Gott verstanden.
 +
 +Unser Wert misst sich nicht an dem was wir leisten, sondern wer wir sind: „Ich bin wertvoll, weil Gott mich liebt, durch ihn lebe ich und habe eine Zukunft bei ihm.“
 +Gott ist daran interessiert mit mir in Beziehung zu leben, mehr als alles andere.
 +Seine Liebe neu zu erfahren, weil er mich annimmt wie ich bin, weil er mir vergibt, weil ich zu ihm kommen kann, so wie ich bin und ihm sagen darf: „Sei du mein Gott!“
 +
 +Dazu feiern wir das Weihnachtsfest,​ dazu ist Gott ein Mensch geworden!
 +Heute dürfen wir mit frohem Herzen feiern, dass der wahre Friede Gottes vom Himmel herabgestiegen ist, dass Christ der Retter geboren wurde und für uns da ist: Ihnen wünsche ich in diesem Sinne, frohe und gesegnete Weihnachten!
 +
 +Amen.
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 +:​sfoot:​Predigt:​ Pfarrer Stephan Meßner:se:
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