Unsere Begleitung

Wir möchten den Menschen zum Nächsten werden. Deshalb möchten wir die Menschen in unserer Pfarrei auf ihrem Weg durch die Zeit begleiten. Das heißt an besonderen Stationen, aber auch im ganz normalen Alltag. Wenn wir die Zeiten betrachten, betrachten wir drei Zyklen:

  • Den Wochenzyklus, der unserem Alltag Struktur gibt,
  • den Jahreszyklus, der unseren Alltag in größeren Einheiten strukturiert und
  • den Lebenszyklus, den persönlichen Weg des Menschen von der Wiege bis zur Bahre.

Der Wochenzyklus

Der Tagesablauf bildet die kleinste Einheit der Gliederung des Alltags und des geistlichen Lebens. Der Wochenablauf bildet eine zusätzliche Struktur im Alltag. Als Pfarrei möchten wir die Menschen im Tages- und Wochenrhythmus durch ihren Alltag und ihr geistliches Leben begleiten und haben deshalb beides im Auge.

Die Kirchen

Das geistliche Leben beginnt mit der persönlichen Zwiesprache mit Gott. Für manche Menschen ist es dabei besonders hilfreich an einem Ort zu sein, wo sie Gottes Nähe besonders spüren. Solch ein Ort ist für viele die Kirche im Dorf. Hier treffen sich Christen, um Gemeinschaft untereinander und mit Gott zu haben. Deshalb strahlt der Ort eine ganz besondere Atmosphäre aus, die auch durch die Architektur der Kirchengebäude hervorgehoben wird. Viele verbinden auch persönliche Situationen mit diesen Kirchen. Hier empfingen sie im Rahmen einer großen Feier erstmalig die Eucharistie. Hier haben sie geheiratet, ihre Kinder wurden hier getauft und hier haben sie um Angehörige getrauert. Der Ort sah ihre Freuden und ihre Leiden. Aus diesem Grund legen wir Wert darauf, dass unsere Kirchengebäude tagsüber für die persönliche Begegnung mit sich selbst und mit Gott geöffnet sind, um denjenigen einen Platz zu bieten, für die dieser Ort hilfreich ist.

Die Messfeiern

In den Pfarrkirchen möchten wir auch so viele Messen und Wortgottesdienste anbieten, wie auf Grund der Personalsituation möglich sind. Ein ganz besonderer Tag ist der Sonntag, der Tag des Herrn. An diesem Tag ist Jesus von den Toten auferstanden und deswegen wird er von Christen ganz besonders gefeiert. Wir begehen diese Feier im Rahmen der Sonntagsmesse, die nach Möglichkeit immer zur gleichen Zeit in der Hauptkirche der Pfarrei, in St. Peter Ensheim, stattfindet. Daneben bieten wir in einem anderen Ort noch eine Vorabendmesse an. Soweit personell möglich, bieten wir noch weitere Messfeiern und Wortgottesdienste am Sonntag oder Vorabend an. Hier achten wir darauf, dass diese Feiern gleichmäßig verteilt in den anderen Orten stattfinden. Wobei Ommersheim auf Grund seiner Größe eine wichtigere Rolle spielt. Weiterhin möchten wir auch unter der Woche, sofern möglich, noch in jedem Ort eine Abendmesse oder einen Wortgottesdienst anbieten.

Weitere wöchentliche Angebote

Als Pfarrei fördern wir Personen und Gruppen, die im Umfeld der Pfarrei Veranstaltungen anbieten. Zu den wöchentlich wiederkehrenden Veranstaltungen zählen aktuell Seniorennachmittage, Kinder und Jugendtreffen und für musikalisch Interessierte existieren zurzeit noch 2 Kirchenchöre, die sich wöchentlich zum gemeinsamen Singen und Einstudieren von Kirchenliedern treffen. All diese Veranstaltungen sind auf Menschen angewiesen, die mir ihren kreativen Ideen ehrenamtlich solche Treffen organisieren und auch Menschen, die bereit sind sich ehrenamtlich zu engagieren und bei der Durchführung zu helfen. Diese Veranstaltungen finden meist in Eigenregie statt. Von Seiten der hauptamtlichen Mitarbeitern oder der Pfarrgremien können solche Veranstaltungen aus Kapazitätsgründen nicht gestemmt werden. Wir sind auf Initiativen von Mitgliedern unserer Pfarrei angewiesen. Diese fördern wir, indem wir kostenlos adäquate Räumlichkeiten zur Verfügung stellen und uns bei Bedarf auch entsprechend unseren Möglichkeiten finanziell beteiligen. Auf diese Weise möchten wir das soziale Miteinander und das Zusammenleben von Menschen jenseits der Messfeiern in unserer Pfarrei fördern und damit ihren Alltag durch die Woche begleiten.

Der Jahreszyklus

Das Jahr ist die größte Einheit, in der Gliederung des Alltags. Der Jahresablauf wird durch die 4 Jahreszeiten mit ihren spezifischen Eigenheiten geprägt. Durch die sich im Verlauf des Jahres ändernden Zeiten des Sonnen-Aufgangs und Untergangs, durch die Läge der Tage und Nächte, auch der Verlauf der Temperaturen und die damit verbunden Zyklen, in denen die Natur aufblüht, wächst und gedeiht, um dann wieder abzusterben oder sich zurücknehmen, hat jede Zeit im Jahr ihre Besonderheit. Im geistlichen Leben findet dies im liturgischen Kirchenjahr seinen Niederschlag.

Der Advent

Das Kirchenjahr beginnt mit dem Advent. Einer 4-wöchigen Zeit des Wartens und der inneren Vorbereitung auf die Feier von Jesu Geburt.

Fensterbilder

In dieser Zeit bieten wir zur Besinnung und Einstimmung Fensterbilder an. Fensterbilder sind kurze Andachten im Freien, an die sich ein kurzes Zusammensein und Austauschen anschließt. Dieses kurze Miteinander unterstützen wir mit Heißgetränken.

Adventsmärkte

Aus personellen Gründen mussten wir einen eigenen Adventsmarkt aufgeben. Um im Dorfgeschehen präsent zu sein, versuchen wir auf stattfindenden Adventsmärkten und sonstigen Veranstaltungen in den Dörfern präsent zu sein. Außerdem unterstützen wir Dorfvereine bei ihren Veranstaltungen im Advent. Beispielsweise durch die Bereitstellung unserer Kirchen für Adventskonzerte oder unserer Pfarrheime für sonstige adventliche Veranstaltungen-

Roratemessen

Mit den Roratemessen, die in allen Gemeinden stattfinden, bereiten wir die Menschen liturgisch auf das Weihnachtsfest vor. Im Schein von Kerzen gedenken wir an das Licht, das mit Jesus auf die Welt kam um das Dunkel zu beenden und hell zu bescheinen.

Weihnachten und Jahreswechsel

An Weihnachten feiern wir die Geburt Jesu. Durch seine besondere Lage, mitten in der dunklen Jahreszeit, hat das Weihnachtsfest für viele Menschen auch einen starke familiären Aspekt. Hier treffen sich meist alle Familienmitglieder, auch wenn sie weit verstreut auseinander wohnen. Mit viel Liebe und viel Aufwand werden Feiern vorbereitet. Die Weihnachtszeit ist auch eine emotional sehr intensive Zeit, in der sich viele Menschen besinnen. Auch viele Menschen, die nur einmal im Jahr einen Gottesdienst besuchen, tun dies an Weihnachten. In dieser besonderen Zeit, möchten wir bei den Menschen sein.

Weihnachtsbrief

Zu Weihnachten erstellen wir einen Weihnachtsbrief, der an alle Haushalten in unseren 4 Gemeinden verteilt wird. Der Weihnachtsbrief hat immer ein Schwerpunktthema, um das sich viele Beiträge ranken. Ein fester Bestandteil, neben dem Grußwort des Pfarrers ist das Weihnachtsevangelium. Abwechselnd nach Matthäus und Lukas, Kinderseiten, Gebete und Lieder, Informationen zu unserer Pfarrei oder zu spezifischen kirchlichen Themen. Der Weihnachtsbrief ist ein niedrigschwelliges Angebot mit vielen Bildern zum kurzweiligen Schmökern geeignet. Außerdem sind in einer farblich gestalteten Übersicht alle besonderen Gottesdienste um Weihnachten aufgeführt, zu der wir alle einladen.

Christmetten und weitere Gottesdienste

An Heiligabend möchten wir so viele Christmetten anbieten, wie möglich. Aus der Erfahrung heraus werden diese umso besser besucht, je früher sie am Nachmittag sind. Deshalb bemühen wir uns, diese möglichst früh anzubieten und dabei auch die Orte abzuwechseln. Für Kinder und deren Familien möchten wir einen Kindergottesdienst mit Krippenspiel anbieten, damit Kinder auch in den Kirchen die Geschichte von Jesu Geburt erzählt bekommen. Für einige Menschen ist es terminlich schwierig an Heiligabend einen Gottesdienst zu besuchen. Oft sind dann die Vorbereitungen für Familienfeiern mitten im Gange. An den beiden Weihnachtsfeiertagen bieten auch entsprechend dem Bedarf Feiertagsmessen und Wortgottesdienste an. Für manche sind diese Gottesdienste auch ein Anlass zum Dank, für das im Rahmen der Familie gefeierte Fest, sowie eine gute Gelegenheit bei mehr Ruhe als an Heiligabend sich auf die Nähe zu Gott einzulassen.

Jahreswechsel

Nach den Weihnachtsfeiertagen beginnt die „Zeit zwischen den Jahren“. Viele Menschen haben in dieser Zeit Urlaub, viele Betriebe Betriebsferien und alle Schulkinder haben Ferien. Es ist eine entschleunigte Zeit. Manches was während des Jahres keinen Platz fand, wird auf diese Tage gelegt. Nach dem Trubel der Feiertage kehrt nochmal etwas Alltag ein. Der bevorstehende Jahreswechsel, der die Zeit zwischen den Jahren beendet führt bei manchen dazu, das zu Ende gehende Jahr zu reflektieren und vielleicht mit einigen Vorsätzen in das neue Jahr zu starten. Damit die Menschen das alte Jahr mit einer Gottesdienstfeier abschließen können, möchten wir am letzten Abend des Jahres Jahresabschlussmessen und gegebenenfalls Wortgottesdienste anbieten. Und damit die Menschen auch das neue Jahr mit einer Gottesdienstfeier begrüßen können, möchten wir am ersten Tag des Jahres Neujahrsmessen und gegebenenfalls Wortgottesdienste anbieten. Am 1. Januar wird auch das Hochfest der Gottesmutter Maria gefeiert. Deshalb wird auch Maria einen Platz in unseren Feiern einnehmen.

Sternsinger

Dem katholischen Brauchtum gemäß sind am Anfang des Jahres die Sternsinger unterwegs. Während früher schon fast Heerscharen von Kindern mitmachen wollten, wird es zunehmend schwieriger. Dennoch haben wir es in den letzten Jahren geschafft, dass in allen 4 Gemeinden Sternsinger unterwegs waren. Wir versuchen dieses Brauchtum auf jeden Fall beizubehalten, weil es ein sehr schönes Brauchtum ist. Die Kinder, in Begleitung von Erwachsenen, bringen als Könige verkleidet den Segen Gottes zu den Menschen. Dabei sammeln sie für hilfsbedürftige Kinder in der Ganzen Welt. So werden zwei der vier leitenden Perspektiven, nämlich Anwaltschaft und weltweite Kirche auf eine sehr schöne Art und Weise Realität.

Ende des Weihnachtsfestkreise

Offiziell endet der Weihnachtsfestkreis mit der Feier der Taufe des Herrn, am Sonntag nach dem 6. Januar. Wir belassen aber die Krippe und den Weihnachtsbaum in unseren Kirchen traditionell bis zum Fest der Darstellung des Herrn, umgangssprachlich auch Maria Lichtmess genannt. Dadurch haben die Menschen noch den gesamten Januar Zeit sich die Krippe in und nach den Gottesdiensten anzusehen. An Maria Lichtmess segnen wir auch traditionell die mitgebrachten Kerzen. Außerdem wird zu diesem Zeitpunkt auch der Blasiussegen gespendet. Dies geschieht im Anschluss an die am darauffolgenden Sonntag nach der Feier der Messe. Oft fällt in diese Zeit auch der Gedenktag unserer Pfarrpatronin, an die wir dann auch im selben Gottesdienst erinnern um uns ihre Vorbildfunktion zu vergegenwärtigen.

Fastenzeit

Die Fastenzeit ist die vierzigtägige Zeit vor Ostern. Sie ist eine Bußzeit und dient der Vorbereitung auf Ostern. Vor der Fastenzeit liegt noch Fasching, die sogenannte 5. Jahreszeit, in der noch einmal viele teilweise ausgelassene oder lustige Feiern stattfinden. Traditionell findet in der Zeit davor die Frauenfaasenacht in Ensheim statt. Dies ist eine Art Kappensitzung, die rein von Frauen für Frauen gestaltet wird. Sie wird vom Frauenbund in unserem Pfarrheim ausgerichtet.

Aschermittwoch

Mit dem Aschermittwoch beginnt die eigentliche Fastenzeit. An dem Tag möchten wir den Menschen die Möglichkeit bieten, das Aschekreuz in einer Abendmesse zu empfangen. Gespendet wird das Aschekreuz durch den Pfarrer mit der gesegneten Asche der Palmzweige des Vorjahres. Es soll die Menschen daran erinnern, dass sie aus Staub gemacht wurden und irgendwann wieder zu Staub werden.

Soliessen und Fastenessen

In der Fastenzeit findet auch das Soliessen, bzw. Fastenessen statt. Früher in Ensheim und Ommersheim, jetzt nur noch in Ommersheim. Dazu bieten wir den Menschen ein einfaches Essen an und nehmen Spenden an, die für soziale Zwecke verwendet werden. Damit soll in der Fastenzeit noch einmal bewusst an die Solidarität mit den Menschen gezeigt werden, die eher am Rande stehen oder auf unsere Hilfe angewiesen sind. Soweit wir das schaffen, möchten wir diese Veranstaltung aufrecht erhalten. Wir fassen auch andere Solidaritätsveranstaltungen in der Fastenzeit ins Auge. Zum Beispiel das gemeinsame Kochen eines Gerichtes, dass dann abends in Saarbrücken an Hilfsbedürftige verteilt wird. Was sich daraus entwickelt wird man sehen.

Fastengruppe

In Ommersheim gibt es schon seit einigen Jahren eine Gruppe, die gemeinsam nach Hildegard von Bingen oder nach Buchinger fastetet. Dazu finden regelmäßige Treffen mit Austausch und Impulsen statt. Organisiert werden diese durch unsere Gemeindereferentin Frau Görlinger Jochem. Wir möchten dieses Angebot auch in Zukunft weiterführen.

Kreuzwegandachten

In der Fastenzeit möchten wir auch Kreuzwegandachten veranstalten. Diese finden teilweise in der Kirche oder anderen Räumen statt. Hier ermutigen wir auch kirchennahe Gruppen, diese durchzuführen.

Die Karwoche

Die Karwoche, oder auch Heilige Woche, beginnt mit dem Palmsonntag und endet mit den Osterfeiertagen. Diese Woche ist eine Woche, in der sich die Menschen sehr intensiv mit dem Weg Jesu Christi vom Einzug in Jerusalem, über die Kreuzigung und seinen Tod, hin zu seiner Auferstehung beschäftigen.

Osterbrief

Zu Ostern erstellen wir einen Osterbrief, der, wie auch der erwähnte Weihnachtsbrief, an alle Haushalte in unseren 4 Gemeinden verteilt wird. Er ist ein niedrigschwelliges Angebot mit vielen Bildern und somit zum kurzweiligen Schmökern geeignet. Auf diese Art und Weise möchten wir die Geschichte von Ostern, sowie Gedanken und Impulse einer breiten Masse weitergeben. Der Osterbrief wird unmittelbar vor der Karwoche verteilt

Er hat ein Schwerpunktthema, um das sich viele Beiträge ranken. Ein fester Bestandteil, neben dem Grußwort des Pfarrers ist die Ostergeschichte aus einem Evangelium, Kinderseiten, Gebete und Lieder, Informationen zu unserer Pfarrei oder zu spezifischen kirchlichen Themen. In einer farblich gestalteten Übersicht sind alle besonderen Gottesdienste der Osterwoche aufgeführt, zu der wir alle einladen. Auch ist eine Liste der Kinder, die in dem Jahr zur Erstkommunion gehen, enthalten. Aus Datenschutzgründen sind nur noch die Namen und Orte enthalten.

Palmsonntag

An Palmsonntag erinnern wir an den Einzug Jesu in Jerusalem und stimmen die Gottesdienstbesucher auf die vor ihnen liegende, dicht gedrängte Woche ein. Wir segnen in unseren Gottesdiensten Palmzweige. Diese können die Besucher von zu Hause mitbringen, wir stellen aber auch Zweige bereit. Der Hauptgottesdienst in Ensheim beginnt dabei bei schönem Wetter mit einer kleinen Prozession vom Pfarrheim, wo die Zweige gesegnet werden, zur Kirche, wo dann die eigentliche Gottesdienstfeier stattfindet.

Gründonnerstag

Am Gründonnerstag erinnern wir an die Einsetzung der Eucharistie beim letzten Abendmahl und halten danach eine Ölbergwache. Dabei gedenken wir betend der Stunden Jesus, die er voller Einsamkeit und Angst im Garten Getsemani zugebracht hat. Dabei wollen wir den Blick nicht nur auf ein vergangenes Ereignis lenken, sondern auf die Bedeutung für unsere persönliche aktuelle Situation. Es ist eine gute Gelegenheit Gott unsere Leiden und Ängste hinzuhalten und um Kraft zu bitten, für das, was uns unser eigenes Leben zumutet. Dies in allen Gemeinden zu feiern ist schon jetzt nicht möglich und wird in Zukunft noch schwieriger. Soweit es geht, möchten wir das durch Wortgottesdienste abfangen. Auch für Familien mit Kindern möchten wir dazu nachmittags einen Wortgottesdienst in unserer Pfarrei anbieten.

Karfreitag

An Karfreitag gedenken wir Leidens uns Sterbens Jesu Christi am Kreuz. Dies ist meist die intensivste Auseinandersetzung mit dem, was Jesus für uns getan hat. Dieses Gedenken findet zurzeit noch in allen 4 Gemeinden zur dritten Stunde um 15 Uhr statt. Ob wir zukünftig noch in der Lage sind, in allen Gemeinden eine Feier anzubieten, wird sich zeigen. Wünschenswert wäre es. Für Kinder bieten wir am Karfreitag morgen einen Kinderkreuzweg in einer Gemeinde an, wo wir den Leidensweg Jesu kindgerecht vermitteln wollen.

Ostern

Ostern, das Fest der Auferstehung Christi, ist das Fest der Christenheit schlechthin. Es wurde schon ganz zu Anfang des Christentums gefeiert, wohingegen die anderen Feste, auch Weihnachten, erst später hinzukamen. Oster fällt auch in eine Zeit, in der in der Natur alles erneut zum Leben erwacht und damit in die Zeit der Frühlingsgefühle. Nach der dunklen Zeit ist es wieder lange hell, es wird warm und alles ist im Aufbruch.

Kinder

Zu Ostern haben wir im letzten Jahr, aus der Not von Corona heraus, einen Osterweg unterhalb der Ensheimer Kirche gestaltet. An verschiedenen Stationen machten wir die Geschichte von Jesus mit der Fußwaschung, dem Abendmahl über die Kreuzigung und Grablegung bis hin zur Auferstehung für die Kinder erfahrbar. An mehreren Stationen wurde ein Teil der Geschichte erzählt mit Dingen zum Mitmachen Dadurch wurde die Geschichte mit allen Sinnen wie Fühlen, Riechen Schmecken Hören und Sehen erfahrbar. Der Weg war ein paar Tag lang für Kinder geöffnet. In dieser Form wollen wir auch in Zukunft etwas für die Kinder anbieten, so dass junge Familien den Weg gehen können, wann es ihnen zeitlich passt.

Osternacht

In der Osternacht gedenken wir der Auferstehung Jesus Christi von den Toten und versuchen jedes Jahr dieses Ereignis neu zu durchleben. Schließlich ist mit der Auferstehung auch der Durchgang vom Tod ins Leben verknüpft und so wie Jesus damals auferstand, hoffen auch wir, die wir an ihn glauben, einmal von den Toten aufzuerstehen. In der Vergangenheit feierten wir die Osternacht in den beiden großen Gemeinden. Zukünftig wird wohl nur noch eine Feier möglich sein.

Gottesdienste an den Osterfeiertagen

An den Gottesdiensten zu Ostern feiern wir die Auferstehung im Lichte des neuen Tages. Hier bieten wir in allen Gemeinden Messfeiern an. In diesen Feiern wird dann auch in den Gemeinden, in denen die Osternacht nicht gefeiert wurde, die Osterkerze zubereitet.

Marienmonat Mai

Am Ende des Frühlings, an der Schwelle zum Sommer, befindet sich der Monat Mai. In der römisch-katholischen Tradition ist der Mai schon länger der Marienmonat, in dem Maria nochmals besonders gedacht wird. Dazu möchten wir Maiandachten und Rosenkranzandachten anbieten, die bei schönem Wetter draußen stattfinden.

Christi Himmelfahrt

Auch das Fest Christi Himmelfahr fällt in den Monat Mai. Christi Himmelfahrt wird von den meisten als verlängertes Familienwochenende und als Gelegenheit für Kurzurlaub und für Ausflüge genutzt. Für viele ist es auch nur noch der Vatertag. An Christi Himmelfahrt möchten wir weiterhin einen Gottesdienst anbieten, um die Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater im Gedächtnis zu halten. Auch wenn der Gottesdienst meist schlecht besucht ist.

Pfingsten

An Pfingsten feiern wir die Ausgießung des Heiligen Geistes und damit die Entstehung der Kirche. Aktuell können wir an Pfingsten noch in allen Gemeinden Messfeiern anbieten. Was zukünftig möglich sein wird, ist abzuwarten. Eventuell bieten sich auch Wortgottesdienste an.

Fronleichnam

Am Hochfest Fronleichnam feiern wir die bleibende Gegenwart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie. Die Zeiten der großen Prozessionen mit vielen Altären sind vorbei. Wir versuchen dennoch i kleinerem Rahmen Prozessionen durchzuführen. Zum Beispiel sind wir in Ensheim dazu übergegangen, nach der Eucharistie in der Kirche, begleitet von Feuerwehr und Musikverein, in einer Prozession zum Seniorenheim zu gehen und dort im Garten den Gottesdienst mit Liedern und Gebeten abzuschließen. In den anderen Gemeinden versuchen wir auch in kleinerem Rahmen Prozessionen durchzuführen. Eventuell bereits am Vortag oder wir versuchen weitere Priester zu finden. Im Anschluss möchten wir noch ein Reunion mit Früh oder Spätschoppen feiern.

Sommer

Der Sommer ist die klassische Urlaubszeit. Liturgisch gibt es keine größeren Feiern. Im Sommer legen wir den Fokus auf Außenveranstaltungen, die wir oft zusammen mit der protestantischen Kirchengemeinde und der Nachbarpfarrei gemeinsam durchführen. Dazu zählen beispielsweise der Gottesdienst am Gangelbrunnen, mit einer Agapefeier zum Abschluss, ein Familiengottesdienst auf der Naturbühne Gräfinthal. Auch „Sing and Schwenk“, eine Veranstaltung, wo wir gemeinsam singen und dann grillen.

Im Sommer versuchen wir auch Kinderfreizeiten und Taizéfahrten zu organisieren und anzubieten.

Erntedank

Im Herbst, der Zeit, wo die Tage wieder kürzer und kälter werden, ziehen wir uns wieder mehr ins Innere zurück. Eines der ersten Feste im Herbst ist das Erntedankfest. Wir feiern es mit einem Gottesdienst in allen Gemeinden. Wir danken Gott für die Früchte des Feldes und der menschlichen Arbeit. Dazu dekorieren wir entsprechend den Altarraum mit Ernten oder Produkten daraus. Zu Erntedank rufen wir auch nochmal in einigen Gemeinden gezielt zu Lebensmittelspenden auf. Denn auch wenn es heute für die meisten von uns selbstverständlich ist, dass Lebensmittel in guter Qualität und ausreichender Menge zur Verfügung stehen, tut es gut einmal im Jahr inne zu halten und zu danken, dass wir so reichlich versorgt sind. Und als Ausdruck der Dankbarkeit auch einen Teil davon denjenigen zukommen zu lassen, für die dies eben nicht unbedingt selbstverständlich ist. Die Spenden bringen wir dann anschließend in Wärmestuben oder ähnliche Einrichtungen nach St. Ingbert und Saarbrücken.

Rosenkranzmonat Oktober

Der Oktober gilt traditionell als Rosenkranzmonat. In diesem Monat bieten wir verstärkt in allen Gemeinden Rosenkranzandachten an.

Allerheiligen

An Allerheiligen sind die Tage schon meist sehr kurz und trübe und die Nächte lang. Der kommende Winter schickt seine Boten voraus. In der Natur ist schon vieles abgestorben und auch für uns beginnt die Zeit, in der in der wir uns verstärkt mit unserer Vergänglichkeit auseinandersetzen. An Allerheiligen gedenken wir im Gottesdienst der im letzten Jahr verstorbenen. Wir lesen ihre Namen vor und zünden eine Kerze für sie an. Anschließend gehen wir auf den Friedhof und segnen die Gräber.

St. Martin

Fast Mitten im November, in dem meist nicht nur die Natur trübe ist, sondern oft auch die Stimmung. In der Zeit wo sich die Menschen schon wieder stark zurückgezogen haben, ist St. Martin wieder ein Lichtblick. Besonders für Kinder. In der Coronazeit hatten wir Tüten für Kinder erstellt, um Familien zu ermutigen im Familienkreis St. Martin zu feiern. Mittlerweile finden wieder Umzüge statt. In Ensheim stand der Martinsumzug auf der Kippe, wir haben aber Ortsvereine gefunden, die den Abschluss des Umzuges mit Brezelausgabe und heißen Getränken organisierten. Im Mandelbachtal werden die Umzüge von den Gemeindevorstehern organisiert. In Ensheim und Ommersheim bieten wir vor dem Umzug noch eine Andacht an, die sehr gut besucht wird. Wir möchten das auf jeden Fall beibehalten.

Volkstrauertag

Am Volkstrauertag stellen wir der politischen Gemeinde die Kirche bereit, um im Anschluss an den Gottesdienst eine Gedenkfeier für die Gefallenen in den Weltkriegen abzuhalten.

Christkönig

Christkönig ist eines der neueren Feste, ein Ideenfest. Wir erinnern uns im Gottesdienst daran, dass Jesus Christus der König der Welt, ja des gesamten Universums ist. Es ist ein eschatologisches Fest, das uns über das Ende unseres Lebens hinausführt und den Blick auf den richtet, der unser Herr ist und der uns auch irgendwann zu sich rufen wird. Mit dem Hochfest Christkönig endet das Kirchenjahr und wir beginnen danach wieder von vorne mit einer Zeit des Wartens, mit dem Advent.

Gemeindespezifische Feiern

In allen 4 Gemeinden feiern wir den Gedenktag des jeweiligen Patrons oder Patronin der Gemeinde. Außerdem veranstalten wir in allen 4 Gemeinden einmal im Jahr ein großes Gebet. Diese Termine sind von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich und haben keinen Bezug zum Kirchenjahr oder zu einer bestimmten Jahreszeit.

Der Lebenskyklus

Auch auf ihrem persönlichen Lebensweg möchten wir die Menschen durch vielfältige Angabote begleiten.

Kindheit und Jugend

Geburt

In Heckendalheim, wo jeder jeden kennt, bekommen neue Erdenbürger ein kleines „Willkommen auf der Erde“-Geschenk. In dem Ort bekommen die Mitarbeiter mit, wenn ein Kind geboren wird. In den anderen Gemeinden ist das nicht unbedingt der Fall. Wir hatten das diskutiert, sehen aber keine Möglichkeit etwas anzubieten.

Taufe

Die Taufe ist zwar nicht auf ein bestimmtes Alter festgelegt, findet aber meistens im Babyalter statt. Wir bieten die Möglichkeit die Taufe in einer Sonntagsmesse oder der Osternacht durchzuführen, weil die Kinder ja mit der Taufe auch in die Gemeinschaft hineingetauft werden. In der Regel möchten die Eltern allerdings einen eigenen Tauftermin wahrnehmen. Zu dem jährlichen ökumenischen Freiluftgottesdienst bietet die protestantische Gemeinde die Möglichkeit der Taufe an. Wir hatten auch beim Ordinariat ersucht zu diesem Termin die Möglichkeit der Taufe anzubieten, dies wurde allerdings abschlägig beurteilt, da das Ordinariat darauf besteht, dass Taufen in einer Kirche stattfinden müssen.

Details zum Ablauf der Taufe siehe Kapitel Organisation/Taufe.

Kleinkinder

In Ensheim hatten wir eine Kleinkindergruppe für Kinder, die noch zu klein für die normale Kita sind. Diese Gruppe wurde aufgelöst. Aktuell versuchen wir über die KEB zumindest einmal pro Woche ein Angebot zu machen. Bisher haben wir aber keinen Mitarbeiter gefunden. Auf Grund der geringen Stundenzahl und dem allgemeinen Mangel an pädagogischem Personal ist dies schwierig. Wir werden auf jeden Fall weitersuchen und weiterüberlegen, was wir anbieten könnten. Räumlichkeiten sind vorhanden.

Kitas

In den beiden großen Gemeinden betreiben wir jeweils eine Kindertagesstätte. Die Kinder, die diese Kindertagesstätten besuchen, versuchen wir in das Gemeindeleben einzubeziehen. Die Feier von St. Martin ist hier ein gutes Beispiel. Das Ganze kann aber noch ausgebaut werden.

Kindergottesdienste

Zu besonderen Anlässen bieten wir Kindergottesdienste an.

Schulgottesdienste

Regelmäßig finden in unserer Gemeinde Schulgottesdienste statt.

Schulunterricht

Die Mitarbeiter unseres Seelsorgeteams übernehmen in den Grundschulen teilweise den Religionsunterricht.

Erstkommunion

Die Feier der Erstkommunion ist für viele ein markantes Erlebnis in Ihrer Kindheit. Der Feier der Erstkommunion geht eine lange Zeit der Vorbereitung voraus, in die auch die Eltern mit einbezogen werden. Erstkommunionsfeiern veranstalten wir in den beiden großen Gemeinden am ersten und zweiten Sonntag nach Ostern.

Details zur Erstkommunion siehe Kapitel Organisation/Erstkommuninonsfeiern.

Messdiener

Wir bieten Kindern die Möglichkeit Messdiener zu sein.

Firmung

Während die Erstkommunionfeiern ein Ereignis in der Kindheit sind, findet die Firmung am Übergang von der Jugend zum Erwachsenenalter statt. Hier legen wir Wert darauf, dass sich die Jugendlichen aus eigenem Willen zur Firmung entscheiden und nicht aus Gründen, die in ihrem Umfeld liegen. Die Firmung findet in der Regel alle zwei Jahre gemeinsam statt. Auch ihr geht eine Zeit der Vorbereitung voraus. Diese organisieren wir zurzeit neu.

Details zur Erstkommunion siehe Kapitel Organisation/Firmungen.

Jugendgottesdienste

Wir veranstalten regelmäßig Jugendgottesdienste.

Erwachsenenalter

Vieles von dem, was wir anbieten und auch in Zukunft möchten betriff eher die Menschen im Erwachsenenalter.

KEB-Veranstaltungen

In Zusammenarbeit mit der KEB möchten wir das Jahr über weiterhin vielfältige Veranstaltungen anbieten. Das sind Orgelkonzerte, Sprachkurse, Vorträge und Veranstaltungen aus dem Bereich Gesundheit und Wellness und auch aus dem Bereich Kreativität, sowie Kultur, Geschichte, Politik und nicht zuletzt auch Theologie. In den letzten Jahren haben wir die Erfahrung gemacht, dass vor allen Kurse und Vorträge gut besucht waren, wenn sie von Referentinnen und Referenten aus unseren Orten oder Nachbarorten waren. Dazu wollen wir weiterhin Menschen aus der Umgebung ansprechen, von denen wir denken, dass sie zu einem Thema referieren können, das mehrere Bürger interessiert. Wir wollen dabei nicht nur von unserem Glauben erzählen, sondern interessante und eventuell wichtige Informationen zu allen Themen des Lebens weitergeben, oder den Menschen einfach nur eine gemütlichen oder abwechslungsreiche Zeit bescheren. Vor allem auch für ältere Mitbürger sind KEB-Veranstaltungen oft die einzige Gelegenheit zu einer Präsenzveranstaltung, da ansonsten innerhalb des Ortes kaum Vorträge stattfinden.

Hochzeit

Wir begleiten die Menschen selbstverständlich auch bei Hochzeiten. Sakramente spenden sind die originären Aufgaben einer christlichen Gemeinde. Auch wenn sich im Falle der Eheschließung die Partner sich selbst das Sakrament der Ehe gegenseitig spenden. Details zur Hochzeit siehe Kapitel Organisation/ Hochzeit.

Musik

Die Förderung der Musik ist uns ein wichtiges Anliegen. Deshalb stellen wir den Musikvereinen und Chören in unseren Orten die Kirchen für Konzerte bereit, oder auch die Pfarrheime für Proben. Wir selbst organisieren zusammen mit der KEB Konzerte. Und wir sind froh, dass wir in unseren beiden größeren Gemeinden noch jeweils einen Kirchenchor haben. Diese wollen wir weiterhin unterstützen und fördern.

Beichtangebote

Wir bieten die Möglichkeit der Beichte an.

Seelsorgegespräche

Wir bieten die Seelsorgegespräche an.

Frauengottesdienst

Wir bieten Frauengottesdienste an.

Eucharistische Anbetungsstunde

Einmal im Monat bieten wir die Gelegenheit zur eucharistischen Anbetung an.

Senioren

Senioren sind zwar auch Erwachsene, allerdings haben Menschen im fortgeschrittenen Alter oft andere Bedürfnisse. Viele sind nicht mehr so mobil und manches fällt Ihnen schwer und sie sind vielleicht auch nicht mehr so agil, wie in früheren Jahren. Viele sind auch alleine, weil sie schon ihren Partner oder andere Menschen verloren haben. Deshalb möchten auch Angebote haben, die sich speziell an ältere Menschen richten.

Manche der Angebote, die wir unter diesem Kapitel Senioren subsummiert haben, richten sich aber auch an Personen, denen es aufgrund einer Erkrankung oder eines anderen Leidens schwerfällt, am normalen Leben teilzunehmen, die nicht mobil sind, oder auf Hilfe von anderen angewiesen sind.

Seniorennachmittag

In Ensheim hat sich seit vielen Jahren ein Seniorenkreis etabliert. Organisiert wird dieser von einem Mitarbeiterteam, das aus einem früheren Caritasausschuss entstanden ist. An einem Nachmittag in der Woche bieten sich so den Senioren bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen, sich mit anderen auszutauschen. Wir möchten dieses Angebot der Pfarrei aufrechterhalten.

Besuche / Krankenbesuche

Wir bieten einen Besuchsdienst für ältere Menschen an.

Hauskommunion

Für Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, die Messfeiern zu besuchen, bieten wir die Möglichkeit der Krankenkommunion.

Gottesdienste im Seniorenheim

Für die Bewohner des Seniorenheimes in Ensheim bieten wir regelmäßig Gottesdienstfeiern an.

Treffen osteuropäischer Haushaltshilfen

Viele Menschen in unseren Orten werden von Pflegekräften aus Osteuropa gepflegt. Diese Pflegekräfte verbringen fast ihre ganze Zeit im Haus der zu pflegenden Person. Mit unserem Angebot möchten wir diese Menschen zu einem gemütlichen Nachmittag einladen, einfach um ihnen zu danken, ihnen die Möglichkeit geben, sich mit anderen Pflegekräften auszutauschen oder einfach mal kurzzeitig abzuschalten.

Am Lebensende

Eine besondere und oft schwierige Situation ist, wenn die Menschen das Ende ihres Lebens schon vor Augen haben und es kurz bevorsteht.

Hospizarbeit

Wir haben einen Hospizkreis.

Bestattungen

Wenn die Menschen in unserer Pfarrei verstorben sind, lassen wir Ihnen ein christliches Begräbnis zukommen. Details siehe Kapitel Organisation/Besatattungen

Sterbeämter

Wir bieten die Möglichkeit von 1 bis 3 Sterbeämter an.

Trauerabend und Trauergottesdienst für Hinterbliebene

Für die Hinterbliebenen bieten wir die Möglichkeit zu individuellen Seelsorgegesprächen. Außerdem bieten wir im Herbst den Angehörigen der in den zurückliegenden zwölf Monaten Verstorbenen, einen gemeinsamen Trauerabend an.