Die Pfarrei, ein Überblick

In diesem Kapitel befindet sich ein Überblick über die Gemeinden der Pfarrei, ihren Kirchen und Einrichtungen und ihren Kontext.

Die Gemeinden

Die Pfarrei Heilige-Veronika wurde am ersten Advent 2015 im Rahmen der Gemeindpastoral 2015 des Bistums Speyer neu gegründet. Sie gehört zum Dekanat Saar-Pfalz und besteht aus 4 Gemeinden, die den Ortschaften der Pfarrei entsprechen und vor der Zusammenlegung jeweils einen eigenen Pfarrgemeinderat hatten.

  • St. Peter Ensheim,
  • St. Laurentius Eschringen,
  • Mariä Heimsuchung Ommersheim und
  • St. Josef Heckendalheim.

Insgesamt wohnen auf dem Gebiet der Pfarrei 8000 Menschen davon 5200 Katholiken, 1100 Protestanten und 1700 Mitglieder anderer Konfessionen beziehungswiese Mitglieder anderer oder keiner Religionsgemeinschaften. Die Zahlen sind wie alle folgenden Zahlen gerundet. Alle 4 Ortschaften hatten bereits die letzten 4 Jahre vor der Bildung der Pfarrei Heilig-Veronika einen gemeinsamen Pfarrer und haben im Rahmen einer Pfarreiengemeinschaft zusammen gearbeitet.

Dabei gibt es zwei Paare Ensheim-Eschringen und Ommersheim-Heckendalheim, mit jeweils einer größeren und einer kleineren Gemeinde, die beide eine länger zurückreichende gemeinsame Vergangenheit haben.

Ensheim und Eschringen

Ensheim hat 3500 Einwohner (2200 Katholiken), Eschringen hat 1200 Einwohner (720 Katholiken). Beide Orten hatten schon seit langem einen gemeinsamen Pfarrer, zuletzt Pfarrer Fridolin Flieger, und haben seit vielen Jahren zusammengearbeitet. Die Orte sind die beiden östlichsten Stadteile der Großstadt Saarbrücken, die ansonsten zum Bistum Trier gehört. Dadurch ergibt sich die Situation, dass in den Kitas und der Grundschule in Ensheim Kinder aus den Nachbarorten sind, die zu Trier gehören. Und auch einigen Erwachsenen, die in Ensheim leben ist unklar, dass sie zum Bistum Speyer und nicht zu Trier gehören. Die beiden Orte liegen nicht ganz einen Kilometer auseinander und sind fußläufig jeweils gut zu erreichen. Dir Kirchen liegen 2 Kilometer auseinander. Beide Orte gehören zu dem Regionalverband Saarbrücken, der mit einem Landkreis vergleichbar ist.

Ommersheim und Heckendalheim

Ommersheim hat 2200 Einwohner (1500 Katholiken), Heckendalheim hat 1100 Einwohner (710 Katholiken). Beide Orten hatten ebenfalls jahrelang einen gemeinsamen Pfarrer, zuletzt Pfarrer Willi Haus und haben ebenfalls seit vielen Jahren zusammengearbeitet. Wobei Heckendalheim eine Kuratie von Ommersheim war. Beide Orte sind Ortsteile der Gemeinde Mandelbachtal, die aus insgesamt 8 Ortsteilen besteht. Auch Ommersheim und Heckendalheim liegen ca. einen Kilometer auseinander und fußläufig gut zu erreichen. Auch hier liegen die Kirchen rund 2 Kilometer auseinander. Die Orte gehören zu dem Landkreis Saar-Pfalz, zu dem auch die restlichen saarländischen Gebiete des Bistums Speyer gehören.

Trennendes

Während die engagierten Mitarbeiter in den Gremien gemeindeübergreifend gut zusammenarbeiten und es keine Barrieren gibt, ist nicht von der Hand zu weisen, dass die Grenze der Landkreise auch im Alltag der Menschen sichtbar ist, was ein gemeinsames Miteinander und Zusammenwachsen erschwert. Das zeigt sich in ganz praktischen Dingen. So gibt es unterschiedliche Regionalausgaben der Tageszeitung und damit auch unterschiedliche Informationen und Einladungen zu Veranstaltungen. Während in Ensheim und Eschringen alles zu Saarbrücken hin orientiert ist (Schulen, Ärzte, Behörden, Einkaufszentren), orientieren sich die Menschen in Ommersheim und Heckendalheim hin zur Mittelstadt St. Ingbert oder zur Kleinstatt Blieskastel. Ein Teil der zuständigen Behörden befindet sich in Homburg.

Die Grenze zwischen den Landkreisen hat vor allem auch ganz praktische Auswirkungen für Menschen, die auf den ÖPNV angewiesen sind, wozu vor allem auch Kinder und Jugendliche gehören. Während von Ensheim/Eschringen eine sehr gute Busverbindung nach Saarbrücken besteht, in Hauptzeiten im Viertelstunden-Takt, ist die Busverbindung nach Ommersheim und Heckendalheim sehr schlecht. Wobei die Busanbindung von Ommersheim und Heckendalheim generell schlecht ist. Auch nach St. Ingbert, Blieskastel oder Homburg. Hier ist man in der Regel auf den Individualverkehr angewiesen.

Gebäude und Einrichtungen

Kirchen und Kapellen

In Ensheim gibt es die katholische St. Peter mit 450 Sitzplätzen und einer Kapelle im Untergeschoss, sowie eine kleine evangelische Kirche. In Eschringen gibt es die Kirche St. Laurentius mit 480 Sitzplätzen, sowie die Kapelle St. Laurentius mit 50 Sitzplätzen. Die Kirche St. Josef in Heckendalheim besitzt 400 Sitzplätzen. Die Kirche Mariä Heimsuchung in Ommersheim mit rund 600 Sitzplätzen ist die größte in unserer Pfarrei. In Ommersheim gibt es auch noch eine Lourdesgrotte mit Sitzplätzen, in der auch Gottesdienstfeiern bei schönem Wetter stattfinden.

Alle 4 Kirchen sind in der Regel tagsüber für die persönliche Begegnung mit Gott geöffnet. Auch finden in allen 4 Kirchen am Wochenende Messfeiern statt. In Ausnahmesituationen wird dabei in einem der beiden kleineren Orten eine Messfeier durch ein Wortgottesdienst ersetzt.

Der Gottesdienstbesuch an Sonntagen ist in den vier Gemeinden sehr unterschiedlich: Er lag an dem Zählsonntag, 17. März 2019 in Ensheim und Ommersheim bei 6%, in Eschringen und Heckendalheim bei 11%.

Besonders an Weihnachten sind bei den frühen Christmetten die Kirchen bis auf den letzten Platz besetzt. Viele Familien beginnen den Hl. Abend mit dem Besuch der Christmette. Daher kommen auch Besucher aus anderen Orten. Die Osternachtsfeiern sind auch relativ gut besucht. Es ist aber zu beobachten, dass die Besucherzahlen von Jahr zu Jahr zurück gehen. An den übrigen Feiertagen liegt der Gottesdienstbesuch geringfügig höher als an normalen Sonntagen.

An den Wochentagen (ohne Intention) ist der Gottesdienstbesuch mäßig. Laut Aussage der jeweiligen Sakristane kommen in Ensheim 30 – 40 Personen zum Gottesdienst, in Eschringen ca. 25 Personen, in Heckendalheim 12 – 20 Personen und in Ommersheim 10 – 15 Personen zum Gottesdienst.

Pfarrbüros

Während es früher in Ommersheim und Ensheim ein Pfarrbüro für jeweils 2 Gemeinden gab, gibt es jetzt nur noch ein zentrales Pfarrbüro in Ensheim. In der Übergangszeit gab es in Ommersheim noch Sprechstunden vor Ort. Das Pfarrbüro in Ensheim befindet sich im Erdgeschoss des Pfarrhauses, in dem der Pfarrer, aktuell Pfarrer Stephan Meßner wohnt. Das Pfarrhaus befindet sich gegenüber der Pfarrkirche.

Pfarrheime

In allen 4 Orten gibt es Pfarrheime, in denen sich auch eine Privatwohnung befindet, die zur Finanzierung vermietet ist. In Ensheim gibt es ein barrierefreies Pfarrheim mit Saal (280 Personen)und eigenem Gastraum (30 Personen), eine große Küche und einen Kühlraum, sowie ein großes Außengelände, das mit dem Außengelände der Kita verbunden ist. Das Pfarrheim Ensheim befindet sich in einem sehr guten Zustand und wird auch häufig von Privatleuten für Feiern angemietet. Im Pfarrheim befindet sich auch noch eine katholische öffentliche Bücherei, sowie ein Besprechungsraum und ein weiterer Gastraum, der nur sehr selten genutzt wird.

In Eschringen bietet das Pfarrheim Platz für 35 Personen und besitzt eine kleine Küche. In Heckendalheim bietet das Pfarrheim Platz für 32 Personen und hat eine Küche und einen Jugendraum für 20 Personen. In Heckendalheim kann auch das nebenan gelegene Marie-Walle-Haus der DPSG gegen Übernahme der Reinigungskosten genutzt werden Es bietet Platz für 60 Personen und ist barrierefrei. Das Pfarrheim in Ommersheim bietet 90 Personen Platz auf 2 Etagen, besitzt ach eine Küche und einen Besprechungsraum für 16 Personen im Pfarrhaus, mit dem es baulich verbunden ist.

Kindertagesstätten

In Ensheim und Ommersheim gibt es je eine katholische Kindertagesstätte. In Ommersheim wird sie in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Mandelbachtal geführt. Sie bietet Platz für 122 Kinder im Alter von 8 Wochen bis 6 Jahren. In Ensheim wird 2023 ein Erweiterungsbau errichtet, der dann Platz für 3 Gruppen bietet. Aktuell befinden sich in dem Altbau 2 Gruppen mit 42 Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren.

Gruppen und Verbände

DPSG Heckendalheim

Die Pfadfinder sind beheimatet in Heckendalheim. Der Pfadfinderstamm „St. Josef Heckendalheim“ ist gegliedert zu dem Bezirk Saarpfalz, dieser gehört wiederrum zu dem Diözesanverband Speyer. Der Stamm besteht zurzeit aus rund 50 Mitgliedern. In 4 verschiedenen Gruppenstunden treffen sich wöchentlich die Jugendlichen der verschiedenen Altersstufen. Neben den wöchentlichen Gruppenstunden finden auch immer wieder gemeinsame Aktionen mit dem gesamten Stamm statt. Jedes Jahr gestalten die Pfadfinder eine Frühschicht in der Fastenzeit sowie eine Fensterbild-Meditation in der Adventszeit. Durch die Abholung und Verteilung des „Friedenslicht aus Bethlehem“ setzen bereichern sie unsere Aktionen und um das Friedenslicht. Die Höhepunkte in jedem Jahr sind die Lager: An Pfingsten in der näheren Region und im Sommer auf internationalen Pfadfinderplätzen in ganz Europa. Die Pfadfinder unterstützen maßgeblich die Sternsinger-Aktion in Heckendalheim.

KjG Ommersheim

Die KjG hat sich zum Ziel gesetzt Kinder und Jugendlichen im Alter von 6 bis 17 Jahren die Möglichkeit zu bieten, sich in der Freizeit miteinander zu treffen, gemeinsam etwas zu unternehmen und weitere tolle Aktivitäten zu gestalten. Auch religiöse Angebote sind auf dem Veranstaltungsplan. Die regelmäßigen Gruppenstunden finden 14 tägig statt. Jedes Jahr findet in Kooperation mit der Nachbarpfarrei Hl. Jakobus der Ältere eine Kinderfreizeit statt. Die KjG gestaltet auch Familiengottesdienst, bietet eine Fensterbesinnung im Advent an und unterstützt ebenfalls die Sternsinger-Aktion. Ebenfalls engagiert sie sich durch die Teilnahme an der Aktion Picobello auch gesellschaftlich. In jüngster Zeit hat die KjG einen neuen Gemeinschaftsraum in Ommersheim gestaltet, in der sich nicht nur die KjG treffen soll, sondern verschiedene Gruppierungen.

Kolpingfamilie Ensheim

Die Kolpingfamilie hat eine lange Tradition in Ensheim. Sie wurde 1955 gegründet und versteht sich als Gemeinschaft Gleichgesinnter, in der sich jeder - egal ob jung oder alt - mit seinen Fähigkeiten entfalten kann. Mit dem Motto "verantwortlich leben, solidarisch handeln" werden in verschiedenen Aktionen die Zielsetzung Adolph Kolpings aufgegriffen, sich als guter Christ in Familie, Beruf und Arbeitswelt, Staat und Gesellschaft zu bewähren und zu engagieren. Leider gibt es keine Kolpingjugend mehr. Aber dennoch engagieren sich die Mitglieder bei Aktionen wie:

  • Altkleidersammlungen für die Litauen-/Brasilienhilfe
  • Organisieren von monatlichen Treffs ("Kolping-Stammtisch")
  • Teilnehmen an Bildungstagen/-fahrten im Bezirks- und Diözesanverband
  • Bei besonderen kirchlichen Veranstaltung auf Ortsebene

DjK (Deutsche Jugendkraft)

Zur Pflege des Sports in katholischen Gemeinschaften wurden die DJK-Sportvereine in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg gegründet. Die DJK Ensheim betreibt Wettkampfsport in den Sparten Fußball und Frauenhandball sowie vielfältigen Freizeitsport für Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder. Im pastoralen Bereich spielt die DJK keine Rolle. Bisher gab es kaum Berührungspunkte. Aktuell ist die Beziehung zwischen der Pfarrei und der DJK durch verschiedene Vorfälle belastet. Dadurch besteht hier noch die Aufgabe, das Verhältnis wieder zu verbessern.

Frauenbund

Die Ortgruppen der kfd (Katholische Frauengemeinschaft Deutschland) wurden, wie viele dieser Gruppen in den 60iger Jahren gegründet. Damals stand im Vordergrund die Gemeinschaftspflege. Heute versteht sich die KFD als Verband, der sich auch beschäftigt mit kirchenpolitischen und gesellschaftlichen Fragen bezüglich der Stellung der Frau. Leider fühlen sich in unseren Dörfern die jüngere Generation von Frauen hier nicht beheimatet. Aufgrund von Mitgliederschwund haben die Ortsverbände Heckendalheim und Eschringen die Ortsgruppe aufgelöst.

In Ensheim gibt es noch einen Frauenbund, der sich am Ort für die Gemeinschaft von Frauen einsetzt, aber nicht zur kfd gehört. Hier gibt es noch die Veranstaltung der Frauenfastnacht, der Teenachmittag, ein Adventsstündchen und einen Besinnungstag zu einem biblischen Thema, der in der Heilsbach stattfindet. Als Referentin wird seit einigen Jahren die Gemeindereferentin angefragt.

Seniorenkreise

Bisher gab es in allen 4 Gemeinden die Möglichkeit der SeniorInnen, sich zu treffen. Auffallend ist dabei, dass es kaum Männer gibt, die zu diesen Treffen kommen. Das mag zum Einen daran liegen, dass in Eschringen die KfD sich in dieser Richtung engagiert hatte, zum Anderen ist es aber auch eine allgemeine Beobachtung, dass sich Männer eher weniger für solche Treffen ansprechen lassen. Vielleicht wäre ein Stammtisch hier eine bessere Idee (auch gerne mit Skatrunden).

In Ommersheim und Heckendalheim findet 1x im Jahr ein Seniorenkaffee statt, der vom Caritaskreis organisiert wird. Der Kaffeenachmittag ist verbunden mit einem Gottesdienst, der besonders gestaltet ist und an dessen Ende meist die Krankensalbung gespendet wird.

In Ensheim treffen sich die Seniorinnen in der Altenstube im 14 tägigen Rhythmus. Organisiert wird dieses Angebot von ehemaligen Mitgliedern des Pfarrgemeinderates und des Caritaskreises.

Die MessdienerInnen

Früher (vor Corona) gab es selbstverständlich noch in jeder Gemeinde eine Messdienergruppe. Natürlich schwindet die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die sich im kirchlichen Bereich engagieren wollen. Für viele Familie gehört der Besuch des Gottesdienstes längst nicht mehr zur Gewohnheit. Daher gibt es hier einen starken Bruch, der durch die Zeit der Pandemie verstärkt und beschleunigt wurde. In Heckendalheim und Eschringen gibt es keine Messdiener mehr.

In Ensheim besteht noch eine kleine Gruppe von eifrigen MessdienerInnen. In Ommersheim liegt die Zahl der MessdienerInnen bei 13. Das mag vielleicht auch an der teilweise Anbindung an die KjG liegen. Wichtig ist uns, dass wir die Kinder- und Jugendlichen im Blick behalten und immer wieder Freizeitangebote machen… auch wenn wir damit nicht die Massen ansprechen. Wichtig ist, dass sich die Kinder- und Jugendlichen ernstgenommen fühlen und man auf sie und ihre Fragen/ Wünsche eingeht.

Die Kirchenchöre

Unsere Kirchenchöre leiden unter dem Problem der Überalterung. Aus diesem Grund mussten in den letzten Jahren bereits die Chöre von Eschringen und Heckendalheim aufgelöst werden. Einige der SängerInnen fanden eine neue Heimat in den Nachbarchören Ommersheim und Ensheim. Aber auch hier ist der Schwund an SängerInnen spürbar. Die verbliebenen Chöre pflegen nicht nur den kirchlichen Chorgesang, sondern auch die Gemeinschaft. Viele sind mit dem Chor schon seit ihrer Jugend verbunden. Das macht die Erfahrung des Mitgliederschwundes umso schmerzhafter.

Die Gemeinschaft der GottesdienstbesucherInnen

In den letzten Jahren müssen wir mit großer Sorge beobachten, dass die Zahl der Kirchenbesucher stetig abnimmt. Unsere Kirchen werden teilweise zu groß. Die Gottesdienstbesucher können kaum noch Gemeinschaft fühlen und erfahren. Auch da steigt das Durchschnittsalter stetig, ohne dass jüngere Besucher hinzukommen. Diejenigen, die da sind fühlen sich wie der „letzte heilige Rest“. Manchmal erfährt man mehr Interesse bei anderen liturgischen Angeboten. Dort ist auch ein anderer Altersdurchschnitt vorherrschend. Themen, die sich mit Glaubens- und Lebensfragen beschäftigen werden gut angenommen. Ebenfalls gut besucht waren Angebote der Stille, wie die Nacht der 1000 Lichter. Die Menschen sehnen sich nach Ruhe in den hektischen und turbulenten Zeiten.

Nachbarpfarreien

Wie bereits erwähnt gehören Ommersheim und Heckendalheim zur politischen Gemeinde Mandelbachtal. Die 6 restlichen Orte dieser Gemeinde gehören zur Pfarrei Heiliger Jakobus der Ältere, Mandelbachtal. Auf Grund dieser Situation bestehen viele Kontakte zwischen der Pfarrei Heilige Veronika und Heiliger Jakobus der Ältere. So gibt es gemeinsame Veranstaltungen, die oft auch ökumenisch durchgeführt werden. Siehe nächster Abschnitt.

Ökumene

In den Orten unserer Pfarrei ist neben der römisch-katholischen Kirche auch die protestantische Kirche präsent. Andere Glaubens- oder Religionsgemeinschaften spielen in den Orten fast kaum eine Rolle.

Auf der protestantischen Seite gibt es die Protestantische Kirchengemeinde Ensheim-Eschringen-Mandelbachtal, deren Gebiet sich mit dem Gebiet unserer Pfarrei und der Nachbarpfarrei Heiliger Jakobus der Ältere deckt. Sie gehört zur protestantischen Landeskirche der Pfalz und teilt damit in Ensheim und Eschringen die Besonderheit, dass alle anderen Stadtteile von Saarbrücken zur Evangelischen Landeskirche im Rheinland gehören. Sie besitzt eine kleinere Kirche in Ensheim und eine größere, modernere Kirche im Ommersheim, auf dem Gebiet der Pfarrei Mandelbachtal.

Durch diese Konstellation werden viele Veranstaltungen als ökumenische Veranstaltung der beiden katholischen Pfarreien und der evangelischen Kirchengemeinde geplant. Hier kann man seit längerer Zeit von einem sehr guten Miteinander reden. So werden auch Gebäude wechselseitig zur Verfügung gestellt.